Kompetenzzentrum Contracting für Gebäude

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt den Energieverbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent gegenüber 2008 zu senken und einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen.
Die dena engagiert sich für ein Erreichen dieser Ziele

und ein Vorankommen der Energiewende im Gebäudebereich. Verbesserte Rahmenbedingungen für Energieeffizienzdienstleistungen sind ein wichtiger Bestandteil, um Einsparpotenziale im Gebäudebestand und der Energieversorgung zu erschließen.

Über uns

Das Kompetenzzentrum informiert, setzt Standards zur Vorbereitung und Umsetzung von Contracting, entwickelt neue Lösungen und stärkt die Akteure mit einem bundesweiten Expertennetzwerk.

Aufgaben des Kompetenzzentrums

„ESC bringt Liegenschaftseigentümern viele Vorteile im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz: Es senkt nachhaltig Energiekosten und CO2-Emissionen, beschleunigt die Umsetzung umfangreicher Maßnahmen, wirkt dem Sanierungsstau entgegen und entlastet eigene Personalressourcen sowie Haushalt und Finanzen!“

Ursel Weißleder

Mit dem von der dena 2010 gegründeten Kompetenzzentrum Contracting wurde eine zentrale Informationsplattform  geschaffen, die die Anwendung des Contracting-Modells erleichtert und so für eine zunehmende Marktdurchdringung sorgt. Das dena-Kompetenzzentrum agiert dabei als zentrale Anlaufstelle und Impulsgeber für die Landeskompetenzstellen, initiiert Workshops zu relevanten Themen, veranstaltet den Bund-Länder-Dialog, betreut die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum Thema Contracting und ist aktiv in der Netzwerkarbeit auf der Landes- und Bundesebene.

Zu den Aufgaben des Kompetenzzentrums Contracting gehört beispielsweise die aktive Vernetzung der Akteure aus dem Bereich Energiedienstleistungen mit Einspargarantie. Dazu treffen sich diese Akteure innerhalb des Bund-Länder-Dialogs einmal jährlich mit dem Ziel, die Anwendung dieser Dienstleistungen sowie die Marktdurchdringung weiter voranzutreiben. Dies soll insbesondere durch die Stärkung des Wissens- und Erfahrungsaustauschs zu erfolgreichen Umsetzungen sowie vermeidbaren Hindernissen zwischen erfahrenen Akteuren in Bund und Ländern und solchen, die bisher im Contracting noch nicht oder wenig aktiv sind, erfolgen.

Das Kompetenzzentrum Contracting der dena vernetzt und unterstützt bundesweit Akteure und Experten aus dem Bereich Contracting, insbesondere die Auftraggeberseite. Dazu gehören beispielsweise folgende Maßnahmen:

  • Betreiben einer Plattform mit Informationen und Praxishilfen zum Thema Contracting,
  • Entwicklung von Standards wie Leitfäden, Musterverträge und Berechnungshilfen zur Vorbereitung und Umsetzung von Contracting-Projekten und
  • Vernetzung regionaler Akteure über einen Bund-Länder Dialog mit Vertretern aus Landesenergieagenturen, Landesministerien sowie -behörden. 

Die Zielgruppen:

  • Akteure und Entscheider auf Bundes- und Länderebene
  • Contracting-Anwender und - Interessierte
  • Eigentümer und Verwaltungen öffentlicher Gebäude
  • Private Eigentümer und Verwalter von Nichtwohngebäuden wie Büro- und Handelsimmobilien, Krankenhäuser und Hotels
  • Multiplikatoren (Interessensvertreter, Fachpresse)
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Die Deutsche Energie-Agentur (dena) schafft mit dem Modellvorhaben "Co2ntracting: build the future!" gute Energiespar-Contracting (ESC)-Beispiele, um Mut zu machen und zu zeigen, wie es geht. Darüber hinaus werden Mentoring-Programme initiiert, um den Austausch von Wissen zu stärken. Christian Stolte, Bereichsleiter energieeffiziente Gebäude bei der dena, erklärt die Aktivitäten genauer.

Unsere Experten

Unsere Angebote

Bund-Länder-Dialog

Mit der Initiative „Bund-Länder-Dialog Contracting“ wird seit 2015 mit Unterstützung durch das BMWi ein kontinuierlicher Austausch zwischen Bund und Ländern zum Thema Contracting etabliert. Mehr lesen

Schulungsprogramme

Die Schulungen und Informationsangebote der dena sollen dazu beitragen, das Wissensdefizit im Bereich Contracting auf kommunaler Ebene sowie in den Verwaltungs-, Aufsichts- und Genehmigungsbehörden zu verringern.

Mentoring-Programm

Durch den Wissenstransfer wird im Mentoring-Programm der Aufbau von regionalen Kompetenzstellen unterstützt.