Vorteile Contracting

Das Contracting-Modell stellt eine „Energiespar-Partnerschaft“ zwischen einem Gebäudeeigentümer und einem Energiedienstleister dar. Das Geschäftsmodell zielt auf Energieeinsparungen ab, durch die für beide Vertragsparteien Vorteile entstehen.

Komplettservice Contracting: Alle Serviceleistungen kommen aus einer Hand und sparen Zeit und Aufwand. Foto: http://startupstockphotos.com/post/143841899156

Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt

Der Auftraggeber (Gebäudeeigentümer) profitiert durch die Zusammenarbeit von einer Vielzahl an Vorzügen. Mit dem Heranziehen eines Contractors sichert sich der Gebäudeeigentümer ein spezialisiertes Fachwissen zum Bau und Betrieb von Energieanlagen. Damit wird sichergestellt, dass die neu eingesetzte Technik höchsten Qualitätsansprüchen entspricht. Eine hohe Effizienz, höherer Komfort und weniger Ausfälle der Technik wirken sich positiv auf das Tätigkeitsfeld des Auftraggebers aus.

Zusätzlich werden durch den Vertragsabschluss der Kapitaleinsatz und das Investitionsrisiko auf den Contractor übertragen. Die Erneuerungen der technischen Anlagen wirken sich somit nicht auf die Liquidität des Eigentümers aus. Finanzielle Mittel bleiben für andere Investitionen erhalten. Der Contractor hat ein Interesse an einer möglichst hohen Effizienz der Anlage, da sich sein Gewinn an der eingesparten Energie orientiert. In Bezug auf die Anlage wird dadurch dem gängigen Problem der Überdimensionierung entgegengewirkt, was erneut dem Klimaschutz zugute kommt. Über einen Einspargarantievertrag garantiert der Contractor dem Eigentümer den Erfolg seiner Maßnahmen.

Contracting als Komplettservice

Durch Abgabe der Bauherrenpflicht wird der Auftraggeber weiterhin von einer Vielzahl organisatorischer Aufgaben entbunden. Der dadurch vermiedene zeitliche und personelle Aufwand kann eingespart bzw. anderweitig eingesetzt werden.

Contracting bietet somit einen Komplettservice: Alle Serviceleistungen kommen aus einer Hand, es gibt nur einen Ansprechpartner, der alles für den Auftraggeber regelt. Dieser spart sich Zeit und Ärger und braucht bei anfallenden Reparaturen o. Ä. keine Angebote einzuholen, zu vergleichen oder Handwerker zu koordinieren. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit übernimmt der Auftraggeber eine effiziente und gut funktionierende Anlagentechnik.

Der Contractor geht durch die getätigten Investitionen, die Übernahme der Verantwortung für eine funktionierende Anlage und die lange Vertragslaufzeit ein wirtschaftliches Risiko ein. Für einen erfolgreichen Abschluss des Projektes muss er somit die geplanten Maßnahmen möglichst effizient umsetzen und einen optimalen Anlagenbetrieb realisieren. Dabei nutzt er seine Erfahrungen und tiefgreifenden Marktkenntnissen, von denen beide Parteien profitieren.

Weitere Gründe für Sanierungsmaßnahmen durch Contracting

  • Nachhaltiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Kosteneinsparungen und Rendite
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • Verbesserter Komfort
  • Hohe Betriebssicherheit und -zuverlässigkeit
  • Imagegewinn

Contracting Modelle

Beim Contracting unterscheidet man im Wesentlichen zwischen zwei Modellen, die prinzipiell dasselbe Ziel aber einen unterschiedlichen Ansatz verfolgen. Mehr lesen

dena-Publikationen

Zahlreiche dena-Publikationen helfen Ihnen bei der Vorbereitung und Umsetzung Ihres Contracting-Vorhabens