Kompetenzzentrum Contracting für öffentliche Gebäude

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Contracting im Mietwohnbereich

Raumwärme und Warmwasserbereitung machen im Mietwohnbereich ca. 50 Prozent der anfallenden Betriebs- bzw. Nebenkosten aus. Gleichzeitig sind nur ca. 12 Prozent der Heizungsanlagen im Gebäudebestand auf dem aktuellen Stand der Technik, viele sogar älter als 20 Jahre.

Hier besteht ein hohes Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung der Energiekosten. Contracting ist ein wichtiges Instrument, um die energetische Modernisierung in der Wärmeversorgung auch im Mietwohnbereich voranzubringen.

Warum Contracting? Der Einsatz von Contracting-Lösungen in der Wärmeversorgung bringt gegenüber Modernisierungsmaßnahmen in Eigenregie klare Vorteile:

  • Der Contractor installiert eine moderne, effiziente Anlage, die wirtschaftlich und ökologisch auf dem neuesten Stand ist.
  • Der Contractor kümmert sich außerdem um Wartung und Instandhaltung.
  • Der Vermieter muss zudem keine Investitionen tätigen, alle Dienstleistungen rund um die Heizungsanlage sind in der Regel mit dem monatlichen Entgelt abgegolten.

Contractoren sind zum Beispiel private oder öffentliche Energielieferanten oder auch mittelständische Heizungsbauunternehmen. Die Verträge, die zwischen dem Hauseigentümer und dem Contractor über die Wärmelieferung abgeschlossen werden, haben in der Regel lange Laufzeiten (10 bis 20 Jahre), damit die Investitionen refinanziert werden können.

Lesen Sie weiter:

  • Mietrecht und Contracting
    Mit dem Mietrechtsänderungsgesetz gelten seit Mai 2013 umfassende Änderungen im Mietrecht, die neue Anreize für die energetische Gebäudesanierung schaffen sollen. Auch die gesetzlichen Grundlagen für Wärmelieferung und Contracting wurden geschärft.