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Energiespar-Contracting: Mit Garantie gespart

Funktionsprinzip Energiespar-Contracting © dena
Funktionsprinzip Energiespar-Contracting © dena

Im Energiespar-Contracting betrachtet der Contractor die technischen Anlagen des Gebäudes ganzheitlich, mit dem Ziel, den Energieverbrauch insgesamt zu senken und damit die Energiekosten zu reduzieren.

Der Contractor plant, realisiert und finanziert individuell auf die Liegenschaft zugeschnittene technische und organisatorische Maßnahmen, die zu einer Einsparung beim Energieverbrauch führen. Die Energiekosteneinsparung, die so erzielt wird, garantiert der Contractor vertraglich. Für seine Dienstleistungen und die getätigten Investitionen erhält er einen Teil der Einsparung.

Die Laufzeit von Energiespar-Contracting-Verträgen beträgt in der Regel zwischen sieben und zwölf Jahren. Mit einer Finanzierungsbeteiligung, zum Beispiel einem Baukostenzuschuss, sind auch umfangreichere Maßnahmen umsetzbar, die sich nicht allein aus der Einsparung refinanzieren lassen.

Hohe Einsparpotenziale

Die Praxis zeigt, dass mit Energiespar-Contracting hohe Einsparpotenziale erschlossen werden können: 30 Prozent Einspargarantie sind keine Seltenheit, in Einzelfällen sind sogar bis zu 50 Prozent möglich.

Attrakives Finanzierungsmodell mit vielen Serviceleistungen

Weil Energiespar-Contracting ein attraktives Finanzierungsmodell für Effizienzmaßnahmen ist und darüber hinaus umfassendes Know-how und Serviceleistungen bietet, ist es eine gute Alternative zur Umsetzung in Eigenregie. Anwender profitieren nicht nur vom Spezialwissen des Contractors, sie übertragen ihm auch die wirtschaftlichen und technischen Risiken für die Energieeffizienzmaßnahmen. Neben der Umsetzung übernimmt der Contractor auch die Wartung und Instandhaltung der neu eingebauten Bauteile und Anlagen.

Die Energielieferung ist im Energiespar-Contracting nicht enthalten. Das heißt, der Auftraggeber bleibt Vertragspartner des Energieversorgungsunternehmens (z. B. für Strom, Gas oder Fernwärme).